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Immobilienmagazin Kärnten - Ausgabe September 2016

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DAS IMMOBILIENMAGAZIN 02

DAS IMMOBILIENMAGAZIN 02 / September 2016 © Helmuth Weichselbraun Grunderwerbsteuer Die Grunderwerbsteuer stellt eine der wichtigen Verkehrssteuern dar; ihr unterliegen grundsätzlich alle Übereignungen von inländischen Grundstücken. Die gesetzliche Grundlage bildet das Grunderwerbsteuergesetz 1987 – GrEStG 1987, in der jeweils geltenden Novelle. TEIL 1 Von RA Dr. Herwig Hasslacher ERWERBSVORGÄNGE Die Steuerpflicht knüpft an Erwerbsvorgänge an, die den Anspruch auf Übereignung eines Grundstückes begründen. Dabei geht das Gesetz von einem sehr weit verstandenen Begriff des Erwerbsvorganges aus, der praktisch alle Rechtsvorgänge erfasst, die es „wirtschaftlich ermöglichen, ein (inländisches) Grundstück auf eigene Rechnung zu verwerten“ (§ 1 Abs. 2 GrEStG). Mein Tipp: Lassen Sie sich bei mehrfachen, komplizierten, v.a. wechselseitigen Übertragungen von Grundstücken oder Grundstücksteilen unbedingt beraten, um im Einzelfall maßgeschneiderte Vertragsgestaltungen zu finden, die das mehrfache Entstehen von Grunderwerbsteuer nach Möglichkeit verhindern. Sparen an dieser Stelle kann teure Steuervorschreibungen zur Folge haben. NOVELLEN DER GrEStG Das GrEStG hat schon mehrfach große Änderungen (Novellierungen) erfahren. Ab dem Stichtag 01.01.2001 wurde die Bemessungsgrundlage für unentgeltliche Grundstücksübertragungen, also insb. Übergaben innerhalb der Familie, auf den 3-fachen Einheitswert erhöht, was im Jahre 2000 eine „Übergabewelle“ auslöste. Eine wesentliche Ausweitung erfuhr das GrEStG mit dem Auslaufen der Erbschafts- und Schenkungssteuer im August 2008, so dass Schenkungen und 8 Erwerbe von Todes wegen ab diesem Zeitpunkt ebenfalls der Grunderwerbsteuerpflicht unterliegen. ÜBERTRAGUNGEN VON GESELLSCHAFTSANTEILEN Die letzte Novelle brachte auch eine erhebliche Ausweitung der Besteuerung bei Übertragungen von Gesellschaftsbzw. Geschäftsanteilen grundstücksbesitzender Personen- und Kapitalgesellschaften mit sich. Mein Tipp: Sollten Sie die Übertragung von Beteiligungen an Gesellschaften, die Rechte an inländischen Grundstücken innehaben, in Erwägung ziehen, lassen Sie sich in jedem Fall vor Abschluss solcher Rechtsgeschäfte anwaltschaftlich beraten! BEMESSUNGSGRUNDLAGE Unbeschadet von allen Novellen blieb der Grundsatz, dass Bemessungsgrundlage der Grunderwerbsteuer der „Wert der Gegenleistung“ ist. Achtung: Der Wert eines vom Erwerber zu übernehmenden, bereits bestehenden oder im Zuge des Erwerbes neu einzuräumenden Nutzungsrechtes an der Liegenschaft (z.B. ein Fruchtgenussrecht) mindert also zumindest in steuerrechtlicher Hinsicht nicht den Wert des erworbenen Grundstückes, sondern erhöht die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer! KOSTEN ALS BEMESSUNGS- GRUNDLAGE Wenn sich der Erwerber verpflichtet, die Kosten einer vom Veräußerer in Auftrag gegebenen Vermessung des Kaufgrundstückes oder Vertragserrichtung zu übernehmen, werden auch diese Kosten in die Bemessungsgrundlage miteinbezogen. Mein Tipp: Sollte, wie allgemein üblich, der Käufer die Kosten der Vertragserrichtung und (gegebenenfalls) der Vermessung zu tragen haben, sollte im Kaufvertrag immer ausgeführt sein, dass der Käufer hierfür auch den Auftrag erteilt hat. VERKEHRSWERT, GRUND- STÜCKSWERT, EINHEITSWERT Da die o.g. Marktmechanismen zur Herausbildung des Verkehrswertes eines Grundstückes (außer im Falle eines marktgerechten Kaufes) aber nicht wirklich in jedem Falle zuverlässig funktionieren, und daher unrichtige Bemessungsgrundlagen für die Grunderwerbsteuer ergeben könnten, bedarf es einer Ersatz- bzw. Mindestbemessungsgrundlage bei solchen Erwerbsvorgängen. Wie kompliziert die Thematik ist, sehen Sie schon an diesen Ausführungen, und ich stehe ich selbstverständlich gerne zur anwaltschaftlichen Beratung zur Verfügung. Den gesamten Artikel zur Grunderwerbsteuer Teil 1 finden Sie auf: www.immosale24.net/ grunderwerbsteuer-teil1 Kontakt & Info Hauptplatz 25, A - 9500 Villach Tel.: 0043 (0) 4242-219399 Mail: kanzlei@hh-law.at ANZEIGE

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